Vom 23.- 28.Mai 2011 nahmen wir mit unserem überarbeiteten PINGU II am Shell Eco-Marathon am Lausitzring teil.
Wir hatten den Fahrereinstieg modifiziert, die Lenkung verbessert und eine neue, kleinere Wasserstoff-Brennstoffzelle eingebaut. Ausserdem wurde diesmal zum ersten Mal kein Nabenmotor eingesetzt, sondern ein externer Motor, der das Vorderrad über eine Zahnradpaarung antrieb.
Leider entsprach das Antriebssystem, das aus Zeitknappheit vorher nicht getestet wurde, nicht den Erwartungen, und wir kamen wegen zu hohen Wasserstoffverbrauchs nicht in die Wertung. Aber wir haben doch wieder gewonnen – an Erfahrung
Im Keller brennt mal wieder die Luft. 18 Studierende und vier Professoren schrauben, testen, formen, improvisieren, was Kräfte, Konzentration und Material hergeben. Das HAW-Team will seinem “Baby” auf den Punkt das Laufen beibringen. Das Baby ist das wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Fahrzeug “Pingu II”. Den Namen gab die Form, die der eines Kaiserpinguins nachempfunden ist – stromlinienförmig und damit effizient. [...]
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Text: Karin Lubowski, Video: Tobias Fligge
Wie auch schon 2008 überträgt die Hochschule Offenburg diesen Mai (06. bis 07.) live von Shell Eco-marathon.

Hier der direkte Link:
Um während der Fahrt möglichst viele Daten erfassen zu können und somit eine gute Dokumentation zu erhalten, wurde ein Netbook gewählt. Es sehr klein und leicht, aber schnell genug ist die Daten von mindestens 10 Sensoren gleichzeitig auszuwerten und auf der internen Festplatte zu sichern. Aus den Daten geht später hervor wie sich der Pingu II 2010 bei den verschiedensten Lastzuständen verhalten hat.
Diese Daten können anschließend über Matlab verarbeitet und in Kurvenverläufen zur Analyse veranschaulicht werden. Ganze Rennen können so simulieren werden und eine Vorausberechnung des Verbrauches auf umgerechnet 1L Super-Benzin ist möglich. Für 2011 ist geplant die Daten während des Rennens in Echtzeit an die Box zu senden um das gesamte System zu überwachen und blitzschnell Entscheidungen treffen zu können, ob Änderungen vorgenommen werden sollten oder nicht.
Text: Patric Fournes/Katharina Gabrecht
Im Bereich der Elektrik/Elektronik mussten erste Hürden überwunden werden. Das vorherige Elektrik-Team war nicht mehr aktiv im ECO-Team somit mussten die neuen drei Studenten sich allein, auf Grundlage der vorhandenen Daten. In das Thema einarbeiten.
Zuerst musste die Dokumentation und eine Bestandsaufnahme gemacht werden. Es wurde damit begonnen das Bisherige zu studieren und zu verstehen. Warum bestimmte Bauteile oder Strukturen in der vorhandenen Weise verwendet wurden musste unter viel Zeitaufwand erarbeitet werden. Nach langen Diskussionsrunden entstanden die ersten Verbesserungsvorschläge. Dies führte dazu das ein neuer Motor zum Einsatz kommt der im Vergleich zu seinem Vorgänger deutlich besser abschneidet. Dieser neue Radnabenmotor wird mit Leichtlauflagern und angepasstem Planetengetriebe optimiert.
Parallel Motorisierung wurden erste Tests mit dem neuen Cap-System durchgeführt, die es ermöglichen die Brennstoffzelle während des Betriebs zu deaktivieren und zu reaktivieren. Dadurch können im 0-Last Bereich enorme Wasserstoffmengen gespart werden.
Das Hauptsteuergerät im Pingu II 2010 wird entfallen und durch Mikrocontroller ersetzt, dadurch erhält der Pingu ein wenig eigene Intelligenz. Dann ist es möglich verschiedene Fahrprogramme zu programmieren und abzufahren.
Text: Sabri Ben Naceur/Nino Penkov/Patric Fournes/Katharina Gabrecht




